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Materialien für Vintage-Vasen: Was Keramik, Glas und Kristall unterscheidet
Das Material einer Vintage-Vase bestimmt nicht nur ihre Optik, sondern auch Pflege, Gewicht und Raumwirkung. Keramikvasen entstehen durch Brennen bei 900 °C bis 1280 °C — je nach Verfahren (Steingut, Steinzeug, Porzellan) unterscheiden sich Dichte, Porosität und Glasurqualität erheblich. Glasvasen des 20. Jahrhunderts wurden häufig im Mundblasverfahren hergestellt, was minimale Asymmetrien und Lufteinschlüsse erzeugt, die sie von industriellen Serienartikeln sofort unterscheidbar machen. Kristallvasen enthalten traditionell einen Bleianteil von mindestens 24 % (nach EU-Norm EN 69-1997), der für die charakteristische Lichtbrechung verantwortlich ist; bleifreies Kristall verwendet Bariumoxid oder Zinkoxid als funktionalen Ersatz. Metallvasen aus Messing oder Kupfer tragen häufig eine Oxidationspatina über Jahrzehnte — für Sammler ist genau diese Patina der entscheidende Unterschied zu nachgefertigten Stücken. Holzvasen aus Teak oder Eiche sind in der Vintage-Ästhetik seltener, treten aber in skandinavischen Sammlungen der 1960er bis 1980er Jahre gehäuft auf.
Vintage Keramikvasen: Glasurtechniken und Designepochen des 20. Jahrhunderts
Keramikvasen im Vintage-Stil spiegeln die Stilgeschichte des 20. Jahrhunderts unmittelbarer als fast jedes andere Dekorationsobjekt. Vasen der 1930er und 1940er Jahre sind häufig Art-Déco-geprägt: geometrische Konturen, Symmetrie, starke Kontraste zwischen Glasurfarben. Nach 1945 veränderte sich die Formensprache: organische, geschwungene Silhouetten der 1950er Jahre in Pastelltönen wie Mintgrün, Senfgelb oder Rosé gelten heute als klassisches Mid-Century-Merkmal. Die 1960er und 1970er Jahre brachten erdige Töne (Umbra, Terracotta, Olivgrün), grobe Texturen durch Engobe-Auflagen und abstrahierte Dekore hervor.Unter den nationalen Produktionstraditionen stechen italienische Manufakturen hervor. Bassano del Grappa in Venetien war ab den 1920er Jahren ein Zentrum für handbemalte Majolika-Vasen mit floralen Reliefs und polychromen Glasuren. Deutsche Hersteller wie Bay Keramik (Ransbach-Baumbach, gegründet 1933) oder Scheurich prägen das kollektive Bild des westdeutschen Interior-Designs der Nachkriegszeit mit charakteristischen Laufglasuren in Braun, Ocker und Petrol.Soliflore-Vasen (Höhe 10–25 cm): für einzelne Stielfeste oder Zweige, typisch für Keramik-Ateliers der 1950er bis 1970er JahreBodenvasen (ab 40 cm): häufig aus westdeutschem Steinzeug mit dicken Wandungen und Laufglasuren in matten oder glänzenden Ausführungen
Glas- und Kristallvasen im Vintage-Look: Schliff, Transparenz und Farbgebung
Glasvasen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts lassen sich in drei Kategorien teilen: mundgeblasenes Klarglas mit organischen Formen, farbiges Pressglas in Kobaltblau, Smaragdgrün oder Bernstein, sowie strukturiertes Glas mit eingearbeiteten Blasen oder Rissen. Hersteller wie Holmegaard (Dänemark, gegründet 1825, Vintage-Produktionen ab den 1950er Jahren) oder Riihimäen Lasi (Finnland) stehen exemplarisch für die nordeuropäische Glasdesign-Tradition, die Funktion und skulpturale Ästhetik konsequent zusammendachte.Kristallvasen im Vintage-Stil kommen häufig aus böhmischer und österreichischer Produktion — Regionen mit jahrhundertelanger Schlifftradition. Typische Muster sind Diamantschliff, Olivenschliff oder florale Schliffelemente mit einer Tiefe von 2–5 mm. Eine Kristallvase aus den 1960er bis 1980er Jahren lässt sich oft an der leicht bläulichen Tönung sowie am Gewicht erkennen: bei 20 cm Höhe häufig über 600 g.
Skandinavische Vintage-Vasen: Naturmaterialien und reduzierte Formsprache
Der nordische Designansatz für Vasen ist eine direkte Antwort auf die Werkbund-Tradition: maximale Funktion, minimaler Ornamentaufwand, natürliche Rohstoffe. Schwedische und dänische Designer der 1950er bis 1970er Jahre arbeiteten häufig in Kooperationen zwischen Keramikmanufakturen und Möbelherstellern, was zu einer Stimmigkeit zwischen Vasen und anderen Einrichtungsobjekten führte, die man heute als typisch skandinavisch erkennt.Holzvasen aus Teakholz — ein Exportmerkmal des skandinavischen Designs jener Jahrzehnte — sind in der Regel gedrechselt, mit glatten oder leicht gemuldeten Formen und geölten Oberflächen. Da Teak heute strengen CITES-Regulierungen unterliegt, haben Vintage-Stücke aus dieser Zeit einen zusätzlichen Sammlerwert gegenüber Neuproduktionen.
Vintage-Vasen in der Wohnraumdekoration kombinieren
Eine Vintage-Vase entfaltet ihre Wirkung durch Kontext, nicht durch Isolation. Unterschiedliche Materialien und Höhen erzeugen visuelle Tiefe: eine matte Keramikvase neben einer transparenten Glasvase neben einem schweren Kristallobjekt schafft Kontrast ohne Unruhe. Eine praktische Regel beim Arrangieren: ungerade Gruppen (3 oder 5 Objekte) wirken ausgewogener als symmetrische Paare.Für Trockenarrangements eignen sich Vintage-Vasen mit weiter Öffnung (Durchmesser ab 8 cm) besonders gut. Pampasgras, Lagurus oder Trockenrosen halten ohne Wasser, was die Vase schont und Pflegeaufwand auf null reduziert. Vasen mit engem Hals passen besser für einzelne Stielfeste oder rein dekorative Arrangements ohne Pflanzen.