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Der Begriff antike Vase bezeichnet im Kunsthandel Keramikgefäße, die vor mindestens 100 Jahren hergestellt wurden – eine Grenze, die Zollbehörden und Auktionshäuser als Standarddefinition verwenden. Darunter fallen griechische Amphoren aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ebenso wie chinesisches Qing-Porzellan des 18. Jahrhunderts oder Wiener Jugendstilvasen aus der Zeit um 1900. Was diese Objekte verbindet: eine datierbare Herstellungstechnik, eine nachvollziehbare Herkunft und ein Erhaltungszustand, der den Marktwert maßgeblich bestimmt.Sammlerwert entsteht nicht durch Alter allein. Seltenheit, Zuordenbarkeit zu einer Werkstatt oder Region und der Zustand ohne Restaurierungen sind entscheidend. Eine attische Lekythos mit erkennbarem Malstil und ohne Kittungen erzielt auf seriösen Auktionen fünfstellige Beträge. Ein chinesischer Blauweißkrug aus der Kangxi-Periode (1661–1722) mit lesbarer Bodenmarkierung ist dagegen bereits ab 200–400 € im regulären Antiquitätenhandel zu finden.
Griechische, chinesische und ägyptische Vasen im Vergleich
Die Herkunft bestimmt Form, Material und Dekoration. Griechische Gefäße – Amphoren, Hydrien, Kratere – wurden aus rötlichem Tonschiefer gedreht, mit schwarzfiguriger oder rotfiguriger Bemalung versehen und im Zweikammerofen bei 900 bis 1000 °C gebrannt. Die Darstellungen zeigen mythologische Szenen, athletische Wettkämpfe oder Alltagshandlungen. Echte Exemplare aus dem 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. sind selten; der Markt bietet überwiegend Reproduktionen aus demselben Tonmaterial, die jedoch formgetreu gefertigt sind.Chinesisches Porzellan aus Jingdezhen – seit der Song-Dynastie im 10. Jahrhundert kontinuierlich produziert – wurde mit Kobaltblau unter der Glasur, Famille-Rose-Emaillen oder monochromen Glasuren dekoriert. Die Zeichen auf dem Boden ermöglichen eine Datierung auf einzelne Regierungsperioden; Vorsicht gilt allerdings bei Stücken des 19. Jahrhunderts, die absichtlich ältere Marken tragen. Ägyptische Vasen aus Fayence, einer glasierten Quarzmasse mit charakteristisch türkis-blauer Oberfläche, stammen überwiegend aus dem Neuen Reich (ca. 1550–1070 v. Chr.) und gelangten durch Sammlungen des 19. Jahrhunderts nach Europa.
Historische Keramikvasen in der Inneneinrichtung einsetzen
Eine Bodenvase aus antiker Keramik mit 70 bis 90 cm Höhe braucht keine inszenierte Bühne. In der Sichtachse zur Tür, auf einem niedrigen Sideboard oder freistehend im Winkel eines Raums entfaltet sie Wirkung durch Volumen und Patina allein. Kleinere Gefäße – Lekythoi, Ringvasen, Miniaturgefäße – funktionieren besser in Gruppen mit gestaffelten Höhen als einzelne Objekte auf einer leeren Fläche.Der Materialkontrast zwischen historischer vintage Keramik und modernem Mobiliar ist kein Stilproblem, sondern ein bewusst eingesetztes Gestaltungsprinzip. Beige-graue Tonfarben antiker Keramik wirken neben dunklem Walnussholz wärmer als neben weißem MDF. Trockenblumen, Pampasgras oder kahle Zweige eignen sich als Begleiter: Sie bringen keine Feuchtigkeit in das Innere der Vase, die ungefärbte Glasuren langfristig schädigen würde.
Worauf beim Kauf antiker Vasen zu achten ist
Provenienz und Dokumentation: Ein Auktionsbeleg, eine Inventarnummer aus einer Nachlassauflösung oder ein schriftliches Expertengutachten erhöhen Wert und Wiederverkaufbarkeit erheblich. Bei Stücken über 500 € ohne Herkunftsnachweis ist Vorsicht geboten.Restaurierungen erkennen: Eine handelsübliche UV-Schwarzlichtlampe macht Kittungen und Übermalungen sichtbar. Professionell restaurierte Stücke verlieren ihren reinen Sammlerwert, sind für die Inneneinrichtung aber uneingeschränkt geeignet.Keramik von Porzellan unterscheiden: Keramik klingt beim leichten Klopfen mit dem Fingernagel dumpf, Porzellan hell und klar. Keramik ist poröser, schwerer und reagiert stärker auf Feuchtigkeit – ein relevantes Kriterium für die Aufstellung im Außenbereich.
Pflege antiker Keramik ohne Substanzverlust
Antike Töpferwaren vertragen keine mechanische Reinigung und keine thermischen Schocks. Abstauben mit einem weichen Pinsel (2 bis 3 cm Borstendurchmesser) reicht in den meisten Fällen aus. Nassreinigung bei unglasierter Ware ausschließlich mit destilliertem Wasser – Leitungswasser mit hohem Kalkgehalt hinterlässt Ablagerungen in der porösen Oberfläche. Glasierte Stücke werden bei Bedarf mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch abgewischt; handelsübliche Reinigungsmittel mattieren Glasuren bei regelmäßiger Anwendung dauerhaft.UV-Strahlung ist der häufigste Grund für Farbveränderungen: Sie baut organische Pigmente ab, besonders bei braunen oder schwarzen Engoben. Aufstellung nahe Heizkörpern führt zu Trocknungsrissen in nicht vollständig gesinterter Keramik. Antike Vasen behalten ihren Zustand bei konstanter Raumtemperatur zwischen 15 und 22 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40 bis 55 % am besten.